„Wir sind noch in der Klärung…“
In Bau- und Immobilienprojekten geht es dabei selten um einfache „Missverständnisse“.
Es geht um konkrete Streitpunkte, die nicht geklärt, sondern zu lange vertagt werden.
Typische Ausgangslagen:
- unterschiedliche Vertragsauslegungen
- ungeklärte Nachträge
- Terminverschiebungen ohne klare Verursacher
- zunehmendes „gegeneinander“
Wirtschaftlich passiert in dieser Phase bereits Entscheidendes:
- Entscheidungen werden vertagt
- Kommunikation wird taktisch statt lösungsorientiert
- Leistungen werden verzögert statt vorangebracht
Die Folge sind Terminverschiebungen und Zusatzkosten.
Ab einem gewissen Punkt dient Kommunikation nicht mehr zur Lösungsfindung, sondern ist Teil des Problems.
Als Baumediator werde ich in der Praxis häufig nicht wegen des Konflikts gerufen, sondern weil Entscheidungen nicht mehr getroffen werden.
Mediation bedeutet in diesem Kontext nicht Harmonie, sondern:
- Struktur in das Konfliktthema bringen
- Interessen und Entscheidungsräume klären
- Entscheidungen wieder möglich machen
- Projekte stabilisieren
Die entscheidende Managementfrage lautet daher:
„Was kostet uns weiteres Zuwarten?“
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